Erbstück

Menschen werden in eine Kultur hineingeboren und erhalten durch ihre Sozialisation ein Erbe, das sie als gegeben erfahren. Das Erben und Vererben geschieht nicht in einem Akt, vielmehr ist es eine fortlaufende Geschichte, die uns ein ganzes Leben lang begleitet. Es ist durchzogen von den Linien des Fühlens und der Lüste, von geschlechtlicher Kodierung und Denkmöglichkeiten, Melodien, Gerüchen, Ritualen des Abschieds und des sich immer-wieder-neu-Gebärens.

In „Erbstück“ widmen sich vier Performerinnen dem sozialen Weitergeben. Sie beerben sich mit ihren Ideen, universellen Gesten, ihrem Wissen, ihren Erfahrungen und Wunschträumen. Dabei bewegen sie sich in einem geschlossenen Raum, der keinen Ausgang ermöglicht. Die Auseinandersetzung mit dem Erbe bringt unweigerlich die Themen Abschied, Tod und Vergänglichkeit mit sich.


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Tableaux – der weibliche Akt in der Performance

Die Mythen repräsentieren unsere universellen Strukturen, die wir immer wieder in Frage stellen und neu definieren, damit sie ein Spiegelbild für uns und unsere Gesellschafft sein können.
Inspiriert von mythologischen Frauenfiguren, ihren Ritualen, Symbolen und den Bildern, die durch sie in uns leben, agieren in dem Stück „Tableaux“ Frauen aus verschiedenen Generationen in einer performativen Komposition.

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Extended Relation

Die Performance untersucht die Beziehung zwischen dem intimen Körper und dem gesellschaftlichen Körper; die Zusammenhänge zwischen Produktivität und Sterilität. Sie stellt die Frage nach dem Platz des Einzelnen im sozialen Organismus.

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Suites

Ausgangspunkt der Performance ist die Frau und Mutter in ihrer Lebensmitte im Spannungsverhältnis von Gesellschaft, Familie und Arbeit. Welche Kreisläufe und Kettenreaktionen entstehen unter der Annahme der Rolle und dem Ringen um die eigene Verwirklichung und Autonomie unter dem unerbittlichen Ablauf des Alltags mit seinen Verantwortungen und Pflichten. Als Material für diese Untersuchung dienen Erde, Wasser und Backsteine.

Drei Frauen agieren mit diesen Elementen über 2 Stunden. In der Interaktion mit dem material entstehen Assoziationen zu universellen Frauenbildern wie „die Pieta“ oder „Die Jungfrau mit dem Kind“.

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